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Info:
Anwendungsbereich Jollysche Federwaage (Dichtebestimmung von festen Koerpern) |
Kraft
auf Spiegelladung Schürholzversuch Dichtemessung mit Federwaage Umbau zum Druckkraftmesser Anwendungsbereiche Anwendungsbeispiele |
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Projekt: |
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| Idee: Lars Walter &. Thomas Hoeftmann ( phyta-U-98 ) Prinzipieller Aufbau des Meßversuches |
Meßobjekt befindet sich auf keiner der beiden Waagschalen | Meßobjekt befindet sich auf der unteren eingetauchten Waagschale | Meßobjekt befindet sich auf der oberen nicht eingetauchten Waagschale |
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| Text:
Lars Walter / phyta-U-98: Bei der Jolly'schen Federwaage macht man sich den Umstand zunutze, daß ein sich in einem Medium befindender Koerper eine Auftriebskraft erfaehrt, die der Gewichtskraft des Koerpers entgegenwirkt. Hierbei entspricht die Auftriebskraft der Gewichtskraft des von dem Koerper verdraengten Mediums. Somit ist die Groesse der Auftriebskraft von der Dichte des Mediums und dem Volumen des Koerpers abhaengig. |
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| Erlaeuternde Angaben: | |||
| Medium: | Fluessigkeit: | Dest. Wasser ( Index: Fl ) | |
| Basisformeln: | Kraft: | F = m * g | |
| Dichte: | ð = m / V | ||
| Indizes: | Fa | Auftriebskraft | |
| mFl | Masse der verdraengten Fluessigkeit | ||
| VFl | Volumen der verdraengten Fluessigkeit | ||
| ðFl | Dichte der Fluessigkeit | ||
| FKL | Gewicht des Koerpers in Luft | ||
| FKFL | Scheinbares Gewicht des Koerpers in der Fluessigkeit | ||
| Herleitung der Messbeziehung fuer die Jolly'sche Federwaage | |||
| Fuer die Auftriebskraft gilt: | Fa = mFl * g | ||
| mit
mFl = VFl * ðFl und VFl = VK = mK / ðK folgt hieraus: bzw. |
Fa
= VFl * ðFl* g Fa = mK / ðK * ðFl* g Fa = mK * g * ðFl / ðK ( Formel 1 ) |
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| Desweiteren
entspricht die Auftriebskraft Fa der Differenz aus der Gewichtskraft
des Koerpers in Luft ( bzw. Vakuum, da Luft auch ein Medium ist ) und der "scheinbaren Gewichtskraft" des Koerpers in dem Medium. |
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| Somit
gilt fuer die Auftriebskraft ebenfalls: Durch Einsetzen der Formel 2 in die Formel 1 erhaelt man bzw. mit mK * g = FKL Durch Umstellen der Gleichung nach ðK folgt hieraus: |
FA
= FKL - FKFL
( Formel 2 ) FKL - FKFL = mK * g * ðFl / ðK FKL - FKFL= FKFL * ðFl / ðK FKL ðK = ðF * ------------------ ( Formel 3 ) FKL - FKFL |
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| Da bei einer Feder im elastischen Bereich F ~ s ist, kann man saemtliche Kraefte in der hergeleiteten Formel durch Strecken s bzw. wie im vorliegenden Versuchsaufbau durch Drehwinkel ß ersetzen. | |||
| Gewicht des Koerpers in Luft | FKL = D * ( s2 - s1 ) | ||
| Scheinbares Gewicht des Koerpers in der Fluessigkeit | FKFL = D * ( s3 - s1 ) | ||
| Hieraus
ergibt sich schließlich die Messformel fuer die Jolly'sche Federwaage |
(
s2 - s1 ) ðK = ðF *------------------------------- ( Messformel ) ( s2 - s1 ) - ( s3 - s1 ) |
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| Da die Drehwinkel ß bei der die Jolly'sche Federwaage nach Hoeftmann &. Walter der Auslenkung s proportional sind, laeßt sich die Messformel ebenfalls wie angegeben formulieren. | |||
| Messformel
fuer die Jolly'sche Federwaage nach Hoeftmann &. Walter |
(
ß2 - ß1 ) ðK = ðF *------------------------------- Hoeftmann &. Walter ( ß2 - ß1 ) - ( ß3 - ß1 ) |
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| Messbeispiel: Messobjekt: Radiergummi ß1 = 0 Grad ß2 = 55 Grad ß3 = 10 Grad ðF = 0,998 g/cm3 ðF [ Dichte Wasser / 200C ] |
( 55 grd - 0 grd ) ðK = 0,998 g/cm3 * -------------------------------------- ( 55 grd - 0 grd ) - ( 10 grd - 0 grd ) ðK = 1,22 g/cm3 Da es hier lediglich um die Praesentation eines interessanten Messverfahrens zur Dichtebestimmung fester Koerper geht, wird auf eine Mehrfachmessung und damit auf eine Fehlerbetrachtung verzichtet. ( gevers ) |
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